Der 4te Tag und Grillabend
Heute führten uns die Vereinigten Wettergötter eindrücklich vor Augen, was Teamwork ist... Der Tag begann ganz friedlich, mit Sonnenschein, blauem Himmel - verziert mit ein paar malerischen
kleinen Wölklein - und einem sanften Lüftchen. Schnell wurden die Boote aufgeriggt und bereit gemacht. Dann ging's aufs Wasser. Regatta-Time! Nach ein paar Übungen zum Start und versehen mit
genauen Instruktionen wurden ein paar Läufe gesegelt. Klar, die Sieger waren am Ende stolz, doch alle hatten Spass gehabt an der Sache. Der Wind hatte inzwischen bereits aufgefrischt, und
zwischen den hübschen weissen Wölklein tummelte sich bereits das eine oder andere dunkelgraue. So waren einige Anfänger froh, dass sie ihren Opti abriggen und versorgen durften, bevor es nach
einem erfrischenden Bad im See Mittagessen gab. Und der Wind wurde stärker, frischte immer mehr auf. Schliesslich beschlossen die Leiter, dass nach dem Essen nicht mehr gesegelt würde, sondern
nur noch das Zelt abgebaut, die Schiffe abgeriggt, versorgt und weg vom Seeufer auf die Wiese beim Seeplätzli gebracht werden sollen. Ein weiser Entscheid, denn schon bald fegten heftige Böen und
dunkelgraue Wolken heran. Dario und Roy, die beiden Trainer der Fortgeschrittenen-Gruppe, flüchteten zusammen mit den Kindern ins Klublokal bei der Schiffstation, während Pia, Kim und Thomas noch
die Schlauchboote sicher im Hafen beim "Schlüssel" vertäuten. Gerade noch rechtzeitig, denn schon öffnete Petrus die Schleusen, Aiolos liess die Winde los und Poseidon die Wellen tanzen. Ein
eindrückliches Schauspiel bot sich uns, als die Regenböen über den See fegten. Doch der Spuk war bald vorbei, und als die ersten Trainer vom Dampfschiff-Steg ins Wasser sprangen, taten es ihnen
die Kinder gleich. Zumindest bis zum nächsten Regenguss...
Der traditionelle Grillabend wäre wohl wirklich ins Wasser gefallen und vom Winde verweht worden, wären da nicht unser Präsident Toni Matthis, seine Frau Trix und unser guter Geist Käthi Gabriel
gewesen. Die drei hatten bereits gestern Abend angesichts der Wetterprognosen die Idee gehabt, die Party ins Klubhaus des Segelklubs Stansstad zu verlegen. Diese Idee wurde in die Tat umgesetzt,
und so konnten wir trotz heftiger Regenfälle und viel Wind unseren Grillabend im Trockenen geniessen. An dieser Stelle danken wir unseren Freunden im SKS für ihre Grosszügigkeit - und allen guten
Geistern, die alles Notwendige von Ennetbürgen nach Stansstad "gezügelt" haben.
Wie's wohl morgen weitergeht? Hallo, Petrus - was hast du mit uns noch vor?
written by Margrit Widmer
